Mittwoch, 13. März 2013

Experiment: Papayas aussäen

Vor ein paar Wochen lachte mich eine Papaya im hiesigen Supermarkt an. Sie sah nicht mehr sonderlich gut aus und war daher auch preisgesenkt, aber ich wollte sie ohnehin nicht essen, sondern nur die Samen aussäen.

Zu Hause las ich dann im Netz, dass Papayas sehr zickig sind und zwar oft schnell keimen, aber dann umfallen und nix werden. Versucht habe ich es jetzt trotzdem. Die Samen habe ich aus der Frucht entfernt, dann mit Küchenpapier die mit Flüßigkeit gefüllte Schutzschicht abgerubbelt und die Samen dann 2 Tage in warmem Wasser vorquellen lassen. Dann ging es in die Torfquelltöpfe und das Zimmergewächshaus. Da die Anzuchttemperatur bei Papayas über 25°C sein soll, habe ich das Gewächshaus direkt auf die Heizung am Südfenster gestellt.

Nach 2,5 Wochen sind nun alle 8 Samen gekeimt und wachsen erstmal recht flott. Was mich wundert, ist, dass die Pflanzen erstmal sehr gebogen aussehen und sich dann aufrichten. Mal sehen, ob sie weiterhin so schön wachsen oder doch, wie anscheinend alle Papaya-Pflanzen, eines Tages umfallen und eingehen. Immerhin kommt ja jetzt der Frühling und damit mehr Licht und Wärme. Ich werde weiter berichten.

Da wächst was...

Sehr gebogenes Pflänzchen...

Nach einem Tag

Nach 2 Tagen

Nach 4 Tagen



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