Donnerstag, 6. April 2017

Der Frühling ist bunt

Auch dieses Jahr begeistert mich wieder die Hyazinthen. Früher waren das für mich absolute "Oma-Pflanzen" und ich dachte immer, die haben halt alte Leute auf der Fensterbank. Aber dann bekam ich eine Menge bunter Hyazinthenzwiebeln geschenkt und seitdem gibt es im Frühjahr immer eine sehr bunte Ecke...




Die Magnolien blühen auch schon bzw. stehen kurz vor der Blüte.




Und die Tulpen legen auch los... Auch an unschönen Ecken des Gartens. Hier hat im Hintergrund unser Nachbar im Winter eine Fasssauna am Zaun platziert.


Und auch unser neues Mandelbäumchen blüht erstmals:


Dienstag, 4. April 2017

Es wächst... Anzucht im Zimmer, 2017

Der Kauf der Pflanzlampe war ein voller Erfolg. Die kleinen Pflanzen sind dieses Jahr nicht lang und dünn, sondern kompakt und kräftig.

14 Tagen nach dem ersten Keimen sehen sie aktuell so aus:

Und so vor einer Woche:


Mittwoch, 29. März 2017

Neue Mieter im Insektenhotel

Wir haben vor ein paar Wochen ein weiteres Insektenhotel gekauft. Ein ganz einfaches vom Discounter, aber wir haben ja schon ein ähnliches, das bisher gut angenommen wird. Das neue Hotel hängt seit einer Woche und die ersten Besucher haben eingecheckt.


Montag, 20. März 2017

Let it grow - dieses Jahr mit Beleuchtung

Seit Wochen kann man auf Facebook Fotos sehen... Von kleinen Pflanzen, die viel zu schnell gewachsen sind und bei denen man oft nur noch zum Wegwerfen und Neusäen raten kann. Vergeilen nennt man das überschnelle Wachsen schwacher Pflanzen und ich kenne dieses Problem auch. Man möchte gerne Pflanzen für die kommende Saison vorziehen, kauft Saatgut, packt alles ins Zimmergewächshaus, Deckel drauf und das in der warmen Stube...

Dann geht es im Normalfall irre schnell los. Und genauso auch wieder vorbei. Lange Stängel, die die Pflanzen nicht halten und keine brauchbare Pflanzen. Ich kenne einige, die aus diesen Gründen wieder zum Kauf von Jungpflanzen übergegangen sind.

Der Grund für das Problem ist im Prinzip schnell erklärt: es ist meist zu warm und zu dunkel. Auch wenn die Sonne draußen scheint, es reicht in den seltensten Fällen. Früher, als wir ein Südfenster hatten, ging es, wenn man die kleinen Gewächshäuser so hoch auf dem Fensterbrett aufstellte, dass auch der Rahmen keinen Schatten machte, ganz gut. Jetzt haben wir aber einen Balkon und der sorgt für zu viel Schatten.


Aber wir möchten es noch einmal versuchen und eigene Jungpflanzen ziehen. Deshalb habe ich nun eine Pflanzenlampe gekauft. Die Auswahl war groß und zu meinem Erstaunen auch günstiger als vermutet. Einige Lampen, die es bei einem großen Onlinehändler gab, kamen aus China und sahen aus wie kleine Schreibtischlampen. Das war mir etwas klein, sie reichen vermutlich nur für ein Zimmergewächshaus oder gar nur einen Topf. Also habe ich weitergesucht und mich letztlich für die Bluesea Pflanzlampe entschieden. Ich vermute, auch sie stammt aus China, die Beschreibung bei amazon klingt mehr als holprig.

Im Prinzip ist es nur eine Art große Glühbirne, sie passt in eine Standardfassung (E14) und ist recht groß. Wobei man sagen muss, dass der Lichtkegel nicht beliebig groß ist, es werden bei uns vier kleine Zimmergewächshäuser beleuchtet, die alle auf einem LACK Tisch von Ikea stehen. Im Prinzip werden nur zwei der Gewächshäuser sehr gut beleuchtet. Aber für die anderen reicht es auch noch.

Das Licht ist lila. Einige LEDs sind rot, andere blau. Es soll gut sein für die Photosynthese. Im Zimmer ist es schon gewöhnungsbedürftig und man sollte es in eine Ecke stellen, in der man sich wenig bzw. nicht aufhält. Im Prinzip wäre der Keller da wohl doch die bessere Option.



Es gibt die Lampe in verschiedenen Stärken von 5 bis 24 W, ich habe mich für letztere entschieden. Gekostet hat sie  16,99 Euro, Versand kam in dem Fall nicht dazu. Bestellt habe ich bei amazon.

Die Lampe leuchtet bei uns morgens von ca. 6:30 bis 10 Uhr, dann wieder abends ab 16 Uhr bis ca. 20 Uhr. Nachts ist es dunkel und am Tage scheint die Sonne bei uns ins Wohnzimmer, da brauchen wir die Lampe nicht. Da die Lampe in eine Standardfassung passt und an die Steckdose angeschlossen ist, kann man hier wunderbar mit Zeitschaltuhr arbeiten.

Die Lampe macht einen solide verarbeiteten Eindruck. Dennoch ist mir teilweise nicht geheuer, sie ganz ohne Aufsicht leuchten zu lassen. Aber vermutlich ist dies nur Kopfsache.

Noch besser wäre es vermutlich für den Pflanzerfolg, wenn die Pflanzen auch kälter stünden, aber wir haben keine Möglichkeit, sie kälter zu stellen. Im Keller haben wir keine Steckdose.

Und bisher sieht es auch im relativ warmen Zimmer recht vielversprechend aus. Ich habe vor ca. 10 Tagen Gurken und Tomaten gesät und zunächst die Deckel der Zimmergewächshäuser geschlossen gehalten. Sobald die ersten Pflanzen gekeimt hatten - dies dauerte nur wenige Tage, habe ich die Deckel abgenommen, um nicht mehr so ein extremes Treibhausklima zu haben. Seitdem stehen die Gewächshäuser ohne Deckel und nun eben mit Lampe darüber im Wohnzimmer und die Pflanzen wachsen sehr gut. Schön kompakt und kräftig grün, vor allem die Gurken sehen vielversprechend aus, aber auch die Tomaten bekommen gerade ihre ersten richtigen Blätter.

Ich werde berichten, wie unser Experiment Pflanzenlampe bis zum Auspflanzen weitergeht.

6 Tage alte Gurken - und Tomatenpflanzen

Sonntag, 19. Februar 2017

Es geht los... die ersten Schneeglöckchen...

Nachdem wir wochenlang frostiges Wetter hatten und selbst die Rasenflächen steinhart gefroren waren, geht es nun endlich los. Der Schnee ist weg und die ersten Schneeglöckchen blühen (fast).


Montag, 30. Januar 2017

Ananas-Pflanze, 2 Jahre alt

Im Garten ist derzeit wenig los, momentan schneit es mal wieder und für die Anzucht für die kommende Saison ist es auch noch etwas früh. Also gibt es heute mal wieder ein Foto der Ananas, die ich Ende 2014 aus einem Ananas-Strunk gezogen habe. Sie wächst nach wie vor "zweiteilig", hat total lange Blätter, die oben kleine Haken haben und an einen Schraubenbaum erinnern.

Ich hoffe, dass sich bald mal eine Blüte und Frucht bilden. Letzte Woche wurde mir der Tipp gegeben, die Pflanze ins Bad zu stellen, da die Luftfeuchtigkeit hoch sein müsse für die Fruchtbildung. Mal sehen, ob ich neben den Orchideen noch Platz finde...




Sonntag, 15. Januar 2017

Reiherspur im Schnee

Saisonbedingt ist im Garten gerade kaum etwas los. Momentan liegt Schnee und die Vegetation macht eine Pause. Zeichen von Frühlingsblüher sind (logischerweise) auch nicht nicht so sehen.

Dafür gibt es jede Menge Tierspuren im Schnee. Einige dürften von einem Fuchs oder Waschbär stammen, waren aber im tiefen Schnee nicht gut zu sehen.

Aber dafür waren diese großen Vogel"fußabdrücke" sehr gut zu erkennen. Ich vermute, der Reiher war zu Besuch. Zum Glück haben wir wie in jedem Jahr unsere Gartenteiche mit Styropor abgedeckt und das auch sehr fest mit genau passend zugeschnittenen Stücken -so dass der Reiher leer ausgegangen ist.