Donnerstag, 17. Juli 2014

Genmanipuliert oder einfach nur gedüngt?

In diesem Jahr wird das Obst und Gemüse irgendwie größer als in den Jahren zuvor. Und sowohl bei den Zuckerschoten als auch den Erdbeeren wurde ich gefragt, ob es sich um Genmanipulationen handele.

Nein, handelt es sich nicht. Den Erdbeeren hatte ich im letzten Jahr einen neuen Standort verpasst. Da Erdbeeren wohl nur wenige Jahre gute Erträge bringen, soll man mit Jungpflanzen, die sich ja ohnehin ständig von den alten Pflanzen "absetzen", neu anfangen und das an einem Standort, an dem zuvor keine Erdbeeren standen. Das habe ich gemacht und siehe da...


Die Himbeeren haben in diesem Jahr erstmals wieder nennenswerten Ertrag gebracht. In den vergangen Jahren waren es immer nur 3-5 Himbeeren, dieses Jahr reichte es für etliche kleine Ernten, es waren ca. 200 Himbeeren und auch die waren recht groß. Ich führe es darauf zurück, dass ich letztes Jahr endlich mutig war und die Himbeerpflanze so stark zurückgeschnitten habe, wie mein Gartenbuch (ein uraltes Buch namens "Rat für jeden Gartentag") empfahl: alles runterschneiden und nur fünf Ruten stehen lassen. Das hat gut geklappt und werde ich wieder so machen in diesem Jahr.


Die Zuckerschoten dürften vom gedüngten Boden profitiert haben. Sie haben übrigens wunderbar blau-lila (!) geblüht und die Schoten sind riesig.



Gedüngt habe ich die das gesamte Gemüsebeet im Frühjahr mit dem Dünger Animalin von Oscorna. Der Dünger ist ziemlich teuer, aber hat sich bei uns bewährt und ein Beutel hält auch sehr lange. Ich kann aber nur dazu raten, den Dünger aus dem Plastiksack umzufüllen in stabile Kunststoffeimer. Bei uns sind die Mäuse (!) an die Original-Verpackung des Düngers gegangen!

Zudem dünge ich regelmäßig mit Brennnesseljauche und Kaffeesatz. Über die Herstellung von Brennnesseljauche wird es in den kommenden Tagen noch einen gesonderten Blogpost hier geben.

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