Donnerstag, 20. Februar 2014

Neues Projekt: Hochbeet in der Regentonne

Unsere Regentonnen hat es vor einiger Zeit, in einem deutlich kälteren Winter als dem diesjährigen, zerlegt. Seitdem haben beide einen großen Sprung am Boden und sind als Regentonnen nicht mehr nutzbar. Sie standen jetzt eine Weile herum, vor allem deshalb, weil das Entsorgen aufgrund der Größe schwierig ist und sie sich quasi als "Tisch" mit ihrem Deckel auch nicht so schlecht machten.

Jetzt habe ich beschlossen, sie zu bepflanzen. Ich habe sie neben das Gemüsebeet gestellt - an eine Stelle, an der bisher Rasen war, den man im Sommer irgendwann nicht mehr mähen konnte, weil der Zugang durch die Himbeeren zugewachsen war. Also musste man dort immer mit der Handschere das Gras schneiden.

Nun stehen dort die Tonnen. Löcher in den Boden brauchte ich dank der großen Risse nicht mehr bohren. Ich habe unten ca. 30-40 cm Äste/Reisig getan, dann umgedrehte Grassoden, darauf dann halbfertigen Kompost und oben frische Komposterde, gemischt mit etwas Erde aus dem Garten.

Sobald der Frühling so richtig da ist, sollen in den Tonnen Kartoffeln, Erdbeeren und vielleicht noch mehr wachsen. Kapuzinerkresse könnte man an den Rand pflanzen, die kann dann quasi "nach unten wachsen". Eventuell bringe ich rundherum noch Kaninchendraht an, um Bohnen daran hochranken zu lassen, um so die Optik der Tonnen zu verbessern.

Ich werde jedenfalls weiterhin berichten vom "Hochbeet in der Wassertonne".


Kommentare:

  1. Ha, noch jemand, der mal den Winter unterschätzt hatte ;-) Mir war das wohl vor 2 Wintern auch bei meiner Mutter passiert. Und nun steht das Fass für Rankgitter und sonstiges Gedöns als Sortierhilfe in der Garage rum, da die Entsorgung nicht leicht ist. Wenn ich Pech habe, habe ich in diesem Jahr auch wieder ein Fass geschrägt, denn als ich zum Eimer Griff, ließ sich die Eisschicht schon nicht mehr aufhacken …

    Interessante Idee mit dem Hochbeet. Nur ist leider das Verkleiden der hässlichen Tonnen wohl leider wieder eine Einladungskarte für Nacktschnecken …
    Bei mir schleimte ein 3cm langes Tierchen vorgestern ganz keck mittags vor der Gartentür herum. Diverse Schneeglöckenblüten hatte es und seine Kollegen da schon auf dem Gewissen.
    Vielleicht ist es bei Euch ja nicht so arg. Aber eventuell ist eine Verkleidung mit Alufliegengitter und scharfkantiger Außenkante die bessere Idee, um die Schleimer dort fernzuhalten - je nachdem, was im Fass wachsen soll …
    LG Silke

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    1. Genau, über die Schneckenproblematik habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich überlege auch, ob man eventuell ein scharfkantige Außenkante (wie ein Schneckenzaun) anbringt. Wir haben bei uns auch Schnecken, aber nicht sooooo irre viele. Also bisher kam es selten vor, dass große Pflanzen komplett weggefressen wurden ...nur meine ausgesäten Sonnenblumen erwischt es jedes Jahr. Deshalb werde ich die dieses Jahr im Topf aussäen und erst verpflanzen, wenn sie größer sind.

      LG
      Amélie

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  2. Stimmt, eigentlich müsste es reichen einen Streifen - ca. 15cm Fliegengitter mit der geschnittenen Kante nach außen zu wölben - oben am Regenfassrand festzudrahten. Nur würde ich bei der Begrünung vom Fass ganz genau darauf achten, dass keine Brücke entsteht. Bei uns schleimen sie sich teilweise auch 2,5m an der Fensterscheibe im Treppenhaus hoch …

    Selbst ausgewachsene Pflanzen sind leider keine Garantie. Bei meiner Mutter haben sie schon häufiger selbst in trockenen Sommern üppige gekaufte Staudentöpfe mit Rittersporn, Kardinals-Lobelie oder Bartfaden, die im Topf im Beet standen, binnen weniger Tage fast komplett niedergemacht :-(
    Hoffentlich fühlen sich die Schleimer bei Euch noch nicht so wohl! Allerdings nach dem milden Winter wird es wohl spannend …
    LG Silke

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