Sonntag, 18. Oktober 2015

Es wird Winter, die Schnecken graben sich ein....

Die Beete sind weitgehend abgeräumt. Nur der Rotkohl ist noch da. Und eigentlich blühte auch die Kapuzinerkresse noch so schön, dass ich sie noch nicht aus dem Beet holen wollte.

Aber der erste Nachtfrost hat sich dann diese Woche dahingerafft:



Und ich fand einige Schnecken im Gemüsebeet. Sie scheinen sich im Herbst förmlich einzugraben. Ich habe sie natürlich entfernt und gleich nach Artgenossen gesucht. Denn aus dem letzten Jahr weiß ich, dass Absammeln das einzige ist, was wirklich hilft, um die Schneckenpopulation zu verkleinern. Also, ruhig noch einmal alles absuchen und Schnecken jagen.




Freitag, 25. September 2015

Planen für den Frühling

Der Herbst ist da, die Herbstzeitlosen blühen und ich fange momentan an, die Gemüsebeete umzugraben. Noch überlege ich, ob ich über den Winter auf einigen Flächen noch etwas anpflanze. Aber auch die Frühlingsvorbereitungen laufen schon.

Vor ein paar Tagen bekam ich ein Paket der Firma Bruno Nebelung mit Tulpen, Narzissen, Hyanzithen und anderen Frühlingsblühern. Besonders gut gefallen mir die Beutel mit einer ganzen Kombination von Blumen, die dann alle in einer Farbe blühen. Da wir ein Staudenbeet haben, dass rosa-dunkelrot-lila ist, habe ich dort nun die pinkfarbene Mischung mit Frühlingsblühern in die Erde gesteckt. Momentan ist die beste Zeit dafür. Es ist zwar noch bis November/Dezember möglich, Blumenzwiebeln zu stecken, aber dann ist der Boden oft schon gefroren und Gartenarbeit macht dann auch nicht mehr wirklich Spaß.

Einige Blumenzwiebeln werde ich auch in Blumenkübel auf dem Balkon pflanzen. Das hat sich erstaunlich gut bewährt in den vergangenen Jahren. Sogar im Balkonkasten wuchsen Tulpen wunderbar.



Schon im letzten Jahr hatte ich von dieser Firma viele Blumenzwiebeln. Was daraus geworden ist, hatte ich im Frühling hier gezeigt. Vor allem die gefüllten Tulpen waren toll, auch wenn ich weiß, dass man wegen der Bienen auch ungefüllte haben sollte (und haben wir auch :-)). Ich mag verschiedene Tulpensorten und freue mich daher immer, wenn neue Farben oder Blütenformen in unserem Garten dazukommen.

Mal sehen, wie es im kommenden Jahr wird. Ich bin gespannt und werde natürlich wieder Fotos machen.


Montag, 21. September 2015

Manchmal geht es schief...

Mais soll man im Quadrat pflanzen, damit durch Windbestäubung mehr Samen befruchtet werden können. Pflanzt man sie in einer Reihe, werden viele Maiskörner schlicht nichts. Das hat eine Freundin von mir gesagt und gelesen habe ich es auch. Da standen unsere Maispflanzen, ein Spontankauf im Frühsommer, aber schon...

So richtig wollte ich das ja nicht glauben. So schlimm kann das schon nicht sein, dachte ich. Unsere Mais-Pflanzen standen in einer Reihe.

Nun ja... Das Ergebnis spricht für sich. Nächstes Jahr dann gibt es dann ein Mais-Quadrat...


Montag, 7. September 2015

Rosenblüten im Spätsommer

Endlich gibt es mal wieder neue Bilder. Der Sommer war warm, es gab wenige Schnecken und daher diesmal eine recht beachtliche Ernte und viele blühende Blumen.

Nachdem ich die Rosen Anfang August noch einmal mit Kaffeesatz gedüngt habe, haben sie noch einmal viele frische neue Blätter bekommen und blühen momentan auch wieder sehr schön.

Ein Steckling der Märchenrose Gebrüder Grimm blüht bereits. Und es wachsen gleich drei Stecklinge der Ramberrose Bobby James. Sie wuchern auch bereits wie verrückt. Ich bin gespannt, wann sie blühen werden.

Einige Rosen hatten einen sehr starken Rosenrost-Befall, vor allem die Rose Orient Express. Sie war ist nahezu blätterfrei Ich habe mir ein Mittel gegen Rosenrost besorgt, aber bin unsicher, ob das so spät in der Saison noch etwas bringt. Ich habe betroffenen Blätter erst einmal nur eingesammelt und in der Mülltonne entsorgt.







Steckling blüht!

Montag, 10. August 2015

Neuzugang: Englische Rose Auschild

In einer Gärtnerei in der Nähe gab es vor kurzem aufgrund einer Sommerpause (ich vermute, der Laden schließt eine Weile) und so wurden dort alle Pflanzen mit einem Rabatt von 50% verkauft. Es folgte ein beachtlicher Großeinkauf und unter anderem landete diese Rose in unserem Einkaufswagen.

Sie hat eine Farbe, die in unserem Rosenbeet noch fehlt. Ich bin gespannt, wie sich weiterentwickeln wird.

Die Suche nach dem Grill

Es ist Sommer und wir besitzen immer noch keinen Grill. Dabei ist Grillen ja das, was Gartenbesitzer angeblich ständig tun. Es soll Leute geben, die in ihrem Garten nichts anderes tun. Nachbarn von uns saßen mal einen Sommer lang im mannshohen Unkraut und grillten. Wir werden auch gelegentlich gefragt, wann es denn bei uns mal wieder eine Grillparty gibt. Mir ist es auch oft etwas unangenehm, wenn man zu Freunden zum Grillen eingeladen wird und die sicher auch eine Gegeneinladung hätten. Tja... prinzipiell gerne, aber wir besitzen keinen Grill mehr, nachdem der letzte, ein sehr günstiges Modell aus dem Discounter, seinen Weg zur Schrottsammlung fand.

Wenn man sich im Freundeskreis so umschaut, haben in den letzten Jahren einige in Sachen Grill ziemlich aufgerüstet. Man sieht auf Gartenpartys riesige Grills, meist mit Gas betrieben, seltener gibt es Holzkohle-Grills und Elektrogrills habe ich in den letzten Jahren gar nicht mehr gesehen. Jeder schwört auf „seine“ Grill-Variante und ich bin immer noch so schlau wie vorher bei der Frage, was wir uns kaufen sollten. Und bei manchem Fachchinesisch in den sozialen Netzwerken wage ich es noch nicht einmal vorsichtig nachzufragen. Es scheint eine Wissenschaft für sich zu sein. Mein Grillkochbuch, das ich mir einst gekauft habe, habe ich längst wieder verkauft, denn auch das brachte mich nicht weiter.

Quelle: Hagen Grote
Seit einiger Zeit suche in nun also nach einem neuen Grill. Es beginnt, wie gesagt, schon bei der Frage, welchen Grill man am besten nimmt. Holzkohle und Gas klingen prinzipiell gut. Man hört auch von beiden Varianten oft positives.

Bei Holzkohle bin ich immer unsicher, wie man dort eigentlich weiß, wann die Kohle nun warm genug ist, wie lange man das Fleisch garen muss und so weiter. Vermutlich würde ein Grillthermometer diese Unsicherheit beseitigen. Beim Kochen am Herd ist alles immer so einfach... Kochplatte auf eine bestimmte Stufe stellen, Garzeit beachten, fertig. Aber beim Grill? Ich habe es selbst noch nie gemacht, bin in Punkto Feuer auch eher ein Angsthase und frage mich manchmal, was es mit eigenwilligen Tipps wie „Föhn auf die Glut halten“ oder Bier übers Grillgut sprühen auf sich hat. Muss man das machen? Oder ist es doch falsch? Beobachtet habe ich solche und andere Aktionen schon, meist von Leuten, die darauf schworen, dass sie DAS Grillgeheimnis. Hm.

Ist ein Gasgrill besser? Gas klingt für mich nach viel Aufwand und ein wenig gefährlich. Man braucht eine Gasflasche. So etwas hatten meine Eltern früher für den Campingkocher, mir war das immer nicht so wirklich geheuer, auch wenn es nie Probleme gab. Und Gasgrille sehen richtig schön aus und bringen schnell viel Hitze. Und so lange man Qualitätsware kauft, sind sie auch sicher. Es ist eher eine Kopfsache, weshalb mir das nicht geheuer ist.

Dann doch ein Elektrogrill? Für mich vermutlich doch das beste, weil dann die beiden Faktoren Feuer und Gas wegfallen. Beide sind sicher toll, aber für mich, offen gestanden, doch recht beängstigend. Wir hatten schon einmal einen Elektrogrill, allerdings einen sehr kleinen, der dazu noch mehr als deutlich als Elektrogrill erkennbar war. Das hatte zur Folge, dass Besucher manchmal eben doch moserten, dass das dann ja kein richtiges Grillen sei. Zudem war der Grill deutlich zu klein, schon bei wenigen Gästen musste in Etappen das Essen zubereitet werden.
Auf dieser Webseite habe ich Elektrogrille gesehen, die nicht aussehen, wie der kleine klassische Tischgrill mit Kabel, über den alle lächeln und sagen, das sei kein echtes Grillen. Mich erstaunt, dass es auch die Elektro-Variante in einer beachtlichen Größe gibt - und mit Temperaturregelung, was ich sehr wichtig finde. Und dazu noch mit „richtiger“ Grill-Optik, so dass man ihn auf den ersten Blick nicht von anderen Grillen unterscheiden kann. Ich werde mal darüber nachdenken, ob wir uns einfach so einen zulegen.

Womit grillt Ihr am liebsten? Klassisch mit Holzkohle, modern mit Gas oder doch elektrisch? Ich freue mich über Tipps zur Entscheidungsfindung.

Lavendelschnitt im Hochsommer

Letzte Woche habe ich den Lavendel verschnitten. Er war nun fast verblüht und konnte somit weg. Eigentlich wird dieser Sommerschnitt sogar schon für Ende Juli in unseren Breiten mit eher kalten Wintern empfohlen, aber ich wollte die Blüte noch abwarten. Allein schon, weil sich so viele Bienen hier tummelten., denen ich nicht die Nahrungsquelle wegschneiden wollte.

Aber nun sieht der Lavendel so aus:


Vorher
Nachher
Ich habe nur die Blüten abgeschnitten, der richtige "Formschnitt" folgt dann nächstes Jahr im Frühjahr.


Bienchen

 Wir haben erstmals in diesem Jahr eine Blumenwiese für die Bienen angelegt. Es blüht alles mögliche und vor allem sehr viele Kornblumen.