Montag, 16. Juni 2014

Fische

Heute gibt es mal wieder Fotos von unserem Teichfischen. Es sind zwei Kois, mittlerweile bereits über 10 Jahre alt und seit kurzem endlich handzahm sind, und seeeeehr viele Goldfische. Sie vermehren sich rasant. Obwohl wir erst im letzten Jahr Fische verschenkt haben, ist der Bestand wieder auf ca. 70 Goldfische angewachsen und es schwimmen schon wieder einige kleine, noch nicht wirklich zählbare, Mini-Goldfische umher...

Ach ja, der Reiher schafft es bei uns (bisher?) nicht, Fische zu angeln. Er fliegt zwar ab und zu über den Garten herüber, aber anscheinend irritieren ihn die Sonnensegel über den Teicen. Ansonsten haben wir einen kleinen Zaun aus Kaninchendraht direkt um die Teiche aufgestellt. Das sieht zwar nicht so attraktiv aus, inzwischen ist der Zaun aber irgendwie mit der Uferbepflanzung zusammengewachsen und "guckt sich weg". Jedenfalls schafft es der Reiher nicht, vom Ufer über den kleinen Zaun ins Wasser zu kommen (Reiher stehen ja meist am Gewässer und fischen vom Ufer aus).
Das nur als Tipp, falls jemand Reiher-Probleme hat. Auch der Waschbär und Nachbarkatzen haben den Zaun bisher nur verbogen, aber nicht überwunden.

Und falls jemand Goldfische haben möchte und aus Berlin kommt: bitte melden :-)





Samstag, 14. Juni 2014

Die Pilze wachsen weiter...

Vor ein paar Wochen habe ich hier bereits die ersten kleinen Erfolge unseres diesjährigen Pilz-Experiments gezeigt. Wir haben Pilzbrut für Kräuterseitlinge in eine Zinkwanne mit Stroh getan und nach drei Wochen zeigten sich die ersten Pilze.

Inzwischen gibt es mehr Pilze. Sie scheinen besonders gut zu wachsen, wenn es sehr warm ist. Nach der Hitzeperiode um Pfingsten (mehrere Tage mit über 30 Grad), waren wieder einige neue Pilze zu sehen, inzwischen noch an einer weiteren Stelle im Stroh.

Wir hatten die Pilzbrut an unterschiedliche Stellen im Stroh eingebracht und bisher wuchsen die Pilze nur zwei Stellen. Jetzt sind es drei. Mal sehen, was noch so kommt.

Hier ist ein aktuelles Pilzfoto Sie brauchen immer ca. eine Woche, bis sie erntereif sind.






Mittwoch, 11. Juni 2014

Es kriebelt

Bei uns im Garten fliegen derzeit die Kriebelmücken umher. Klein wie Fruchtfliegen und absolut lautlos, aber dafür echt fies.

Da unser Garten am Nordgraben, einem Fließgewässer, liegt, kommt es immer wieder mal zu einer Plage von Kriebelmücken. Wie ich mittlerweile gelesen habe, fühlen sich die winzigen Monster besonders bei diesen subtropischen Temperaturen wohl und können dann zu Tausenden (!) schlüpfen. Es gibt wohl immer wieder eine Welle von diesen Mücken, die nicht lange leben. Aus den Eiern schlüpfen dann aber wieder neue Generationen.

Bisher hatten wir nie Probleme mit solchen Mücken. Bis zum superwarmen Pfingstwochenende. Da es am Tage zu warm war, habe ich die Gartenarbeit auf den späten Abend verschoben. Um 21 Uhr habe ich die Hecke geschnitten.

Plötzlich ging es los mit Juckreiz, aber anders, nämlich viel heftiger als bei normalen Mückenstichen. Ich entdeckte gleich drei kleine Stiche, bei allen war ein kleiner Tropfen Blut zu sehen. Das ist typisch für Stiche von Kriebelmücken.

Am nächsten Tag sah mein Fuß eher aus, wie der eines Elefanten. Drei dicke Schwellungen, die dank Kühlakkus und Fenistil ganz langsam weniger werden. Es tut immer noch sehr weh, es passen nur Flipflops und der Fuß hat etwa die doppelte Dicke im Vergleich zu dem, der nicht betroffen ist. Bzw. nicht betroffen war. Heute, als ich nach dem Regen kurz draußen war, um Schnecken abzusammeln, haben in der schwül-feuchten Luft noch zwei dieser Mücken zugebissen, diesmal am anderen Bein.

Was anscheinend hilft, ist Antibrumm aus der Apotheke. Seit ich mich damit eingesprüht habe, ist Ruhe. So konnte ich vorhin noch weitere Schnecken absammeln und Erdbeeren pflücken ... ohne neue Bisse.
 Und gegen die Schwellung hilft bei mir Kühlen und Fenistil (ein anderes kortisonhaltiges Gel würde es sicher auch tun). Im Netz liest man gruselige Geschichten von Antibiotika-Behandlungen, großen Infektionen usw. Ich hoffe, ich bleibe verschont und es bleibt "nur" bei einer starken Schwellung.

Ohne dieses Antimücken-Mittel werde ich abends und bei schwülwarmen Wetter sicher nichts mehr im Garten machen.

Samstag, 7. Juni 2014

Neues von den Erdnüssen

Die Erdnuss-Pflanzen wachsen, wenn auch nicht mehr so schnell wie am Anfang. Im Moment sehen sie so aus und hatten kürzlich leider ein paar Spinnmilben. Das scheint ein sehr typisches Erdnuss-Problem zu sein, man liest oft davon.

Aber inzwischen sind die Tierchen wieder weg. Gegen Spinnmilben hilft hohe Luftfeuchtigkeit und so habe ich den Pflanzen ein paar Tage lang einen Gefrierbeutel übergestülpt, um so Gewächshausatmosphäre zu schaffen.

Seit einigen Tagen stehen die Pflanzen draußen und ich vermute, dass sie bald blühen. Dann gibt es wieder neue Bilder...


Montag, 2. Juni 2014

Kartoffeltonne... Wohin mit bereits gekeimten Kartoffeln?

Im Frühjahr habe ich zwei alte, am Boden kaputte Regentonnen mit Ästen und Komposterde gefüllt und als Hochbeete aufgestellt.

In der einen wachsen Kartoffeln, in der anderen habe ich einige Gurken und eine Honigmelone gepflanzt. An den Rändern sollte eigentlich bei beiden Tonnen Kapuzinerkresse über den Rand ragen, aber die Kartoffeltonne ist so stark bewachsen, dass das nicht mehr geht.

Die Kartoffeln habe ich aus einfachen Kartoffeln aus der Gemüseabteilung im Supermarkt gezogen. Sie waren im Küchenschrank gekeimt und zwar so stark, dass man sie ohnehin nicht mehr hätte essen können. Also habe ich sie in die Tonne gepflanzt und wie man sieht, funktioniert es sehr gut. Ich habe mittlerweile weitere Kartoffeln in Eimer gepflanzt.




Montag, 26. Mai 2014

Experiment: Kräuterseitlinge im Stroh

Dieses Jahr haben wir erstmals die Anzucht von Speisepilzen im eigenen Garten ausprobiert. Seit einigen Tagen ist nun der erste Kräuterseitling zu sehen. Es dauerte zwischen dem Ansetzen des Strohballens bis zum ersten Pilz ziemlich genau 3 Wochen. Hoffentlich wachsen bald noch mehr...


Bestellt habe ich die Pilzbrut bei Pilzmännchen, die Lieferung erfolgte schnell und gut verpackt. Da ich noch kein Stroh hatte, habe ich die Flasche mit der Pilzbrut einige Tage im Kühlschrank gelagert. Man kann in dem Shop auch Pilzbrut direkt samt Stroh kaufen. Im Nachhinein wäre das wohl eine bessere Idee gewesen, weil dann das Problem "Woher nimmt man eigentlich Stroh?" entfallen wäre...


Und welches Stroh nimmt man eigentlich für Pilze? Ich fand im Netz keine Antwort darauf. In der Anleitung zu den Kräuterseitlingen stand, dass man einen recht großen Strohballen (ich glaube, es waren 50x 80 cm) benötigt. Daraufhin habe ich bei Zooplus einen 10 kg-Ballen Stroh bestellt, das eigentlich als Kaninchenstreu verkauft wurde.

Der Ballen war übrigens riesig, das Paket ebenso. Und 10 kg waren zu viel. Es blieb etwa die Hälfte übrig, die ich inzwischen einfach unter den Erdbeeren verteilt habe.

Das Stroh haben wir in eine Zinkwanne gelegt und gut gewässert. Wir haben das Stroh ca. 24 Stunden quasi im Wasser gelassen und dann das Wasser abgelassen. Dann haben wir noch einmal 24 Stunden abgewartet, bevor wir die Pilzbrut an verschiedenen Stellen des Strohballens ca. 10 cm tief eingesetzt haben (immer etwa eine Handvoll Pilzbrut und dann wieder zugemacht).



Die Wanne steht unter Tannenbäumen und recht schattig. Erst passierte eine Weile exakt gar nichts. Seit einigen Tagen ist es sehr warm und am Samstag entdeckte ich den ersten Kräuterseitling, der auch schon recht groß ist.

Die Form ist etwas untypisch. Ich habe gelesen, dass dies daran liegen könnte, dass die Luftfeuchtigkeit nicht hoch genug ist. Ich werde mal eine Plastikfolie als Minigewächshaus über die Wanne spannen, das dürfte die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Es sind übrigens bereits weitere kleine Pilze zu sehen.


Ob die Anzucht so wie wir es gemacht haben, wirklich genau richtig war, kann ich nicht sagen. Es hat jedenfalls funktioniert. Ich werde berichten, wie die Ernte schließlich insgesamt ausgefallen ist.

Bienchen

 Wir haben erstmals in diesem Jahr eine Blumenwiese für die Bienen angelegt. Es blüht alles mögliche und vor allem sehr viele Kornblumen.