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Es werden Posts vom Juni, 2014 angezeigt.

Schnecken - (Fast) alle Abwehr-Methoden auf dem Prüfstand...

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Unser Garten liegt direkt am Nordgraben. Dort ist ein recht großer Hang, dicht bewachsen. Der ist ein Paradies für Schnecken, die dann massenhaft in unserem Garten einfallen. Jedes Jahr im Mai geht es los und an warmen Abenden oder bei regnerischem Wetter sind unglaublich viele Schnecken unterwegs. Durch den Regen in den letzten Tagen hat die Schneckenplage noch einmal Fahrt aufgenommen. Nacktschnecke... Das Problem sind die Nacktschnecken.  Die Schnecken mit Haus ernähren sich überwiegend von abgestorbenen Pflanzenresten und fressen einem nicht das Salatbeet leer. Und Weinbergschnecken fressen Gelege von Nacktschnecken, sind also definitiv erwünscht. Die Nacktschnecken fressen bei uns alles. Nicht nur die klassischen Lieblingsspeisen der Schnecken wie Sonnenblumen, Dahlien, Kürbisse und Bohnen, sondern echt alles. Sogar Zwiebeln! Die Radieschen hatten ebenfalls Fraßspuren und Erdbeeren werden auch angefressen. In einer Gartenzeitschrift habe ich vor kurzem gelesen, man sei

Lilien

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In diesem Jahr habe ich gegen die Lilienhähnchen gewonnen. Sie haben zwar die Kaiserkronen wieder komplett erlegt, bevor sie blühen konnten, aber bei den Lilien war ich in diesem Jahr schnell genug und habe die roten Käfer und vor allem auch ihre zahlreichen ekligen Larven rechtzeitig abgesammelt. Mit Taschentüchern bewaffnet, habe ich vor einigen Wochen alle Blätter geputzt, an denen Larven klebten. Es scheint die einzige Methode zu sein, die gegen diese Schädlinge hilft. Wie man sieht, hat es gut funktioniert und die Lilien blühen wunderschön.

Die erste Calla

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Vor einigen Wochen habe ich ja ein Paket mit jede Menge Pflanzenknollen und -zwiebeln bekommen, Darin befanden sich auch Knollen für Calla und die erste blüht nun. Erstaunlicherweise wuchs diese eine Pflanze sehr schnell (zwischen dem Legen der Knolle und der Blüte lagen nur 5 Wochen). Eine andere Calla-Knolle treibt jetzt gerade erst aus. Ein wenig nach Friedhof sehen Calla ja immer aus, aber es ist eine sehr schöne und elegante Blume.

Fische

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Heute gibt es mal wieder Fotos von unserem Teichfischen. Es sind zwei Kois, mittlerweile bereits über 10 Jahre alt und seit kurzem endlich handzahm sind, und seeeeehr viele Goldfische. Sie vermehren sich rasant. Obwohl wir erst im letzten Jahr Fische verschenkt haben, ist der Bestand wieder auf ca. 70 Goldfische angewachsen und es schwimmen schon wieder einige kleine, noch nicht wirklich zählbare, Mini-Goldfische umher... Ach ja, der Reiher schafft es bei uns (bisher?) nicht, Fische zu angeln. Er fliegt zwar ab und zu über den Garten herüber, aber anscheinend irritieren ihn die Sonnensegel über den Teicen. Ansonsten haben wir einen kleinen Zaun aus Kaninchendraht direkt um die Teiche aufgestellt. Das sieht zwar nicht so attraktiv aus, inzwischen ist der Zaun aber irgendwie mit der Uferbepflanzung zusammengewachsen und "guckt sich weg". Jedenfalls schafft es der Reiher nicht, vom Ufer über den kleinen Zaun ins Wasser zu kommen (Reiher stehen ja meist am Gewässer und fischen

Die Pilze wachsen weiter...

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Vor ein paar Wochen habe ich hier bereits die ersten kleinen Erfolge unseres diesjährigen Pilz-Experiments gezeigt. Wir haben Pilzbrut für Kräuterseitlinge in eine Zinkwanne mit Stroh getan und nach drei Wochen zeigten sich die ersten Pilze. Inzwischen gibt es mehr Pilze. Sie scheinen besonders gut zu wachsen, wenn es sehr warm ist. Nach der Hitzeperiode um Pfingsten (mehrere Tage mit über 30 Grad), waren wieder einige neue Pilze zu sehen, inzwischen noch an einer weiteren Stelle im Stroh. Wir hatten die Pilzbrut an unterschiedliche Stellen im Stroh eingebracht und bisher wuchsen die Pilze nur zwei Stellen. Jetzt sind es drei. Mal sehen, was noch so kommt. Hier ist ein aktuelles Pilzfoto Sie brauchen immer ca. eine Woche, bis sie erntereif sind.

Es kriebelt

Bei uns im Garten fliegen derzeit die Kriebelmücken umher. Klein wie Fruchtfliegen und absolut lautlos, aber dafür echt fies. Da unser Garten am Nordgraben, einem Fließgewässer, liegt, kommt es immer wieder mal zu einer Plage von Kriebelmücken. Wie ich mittlerweile gelesen habe, fühlen sich die winzigen Monster besonders bei diesen subtropischen Temperaturen wohl und können dann zu Tausenden (!) schlüpfen. Es gibt wohl immer wieder eine Welle von diesen Mücken, die nicht lange leben. Aus den Eiern schlüpfen dann aber wieder neue Generationen. Bisher hatten wir nie Probleme mit solchen Mücken. Bis zum superwarmen Pfingstwochenende. Da es am Tage zu warm war, habe ich die Gartenarbeit auf den späten Abend verschoben. Um 21 Uhr habe ich die Hecke geschnitten. Plötzlich ging es los mit Juckreiz, aber anders, nämlich viel heftiger als bei normalen Mückenstichen. Ich entdeckte gleich drei kleine Stiche, bei allen war ein kleiner Tropfen Blut zu sehen. Das ist typisch für Stiche von Kri

Neues von den Erdnüssen

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Die Erdnuss-Pflanzen wachsen, wenn auch nicht mehr so schnell wie am Anfang. Im Moment sehen sie so aus und hatten kürzlich leider ein paar Spinnmilben. Das scheint ein sehr typisches Erdnuss-Problem zu sein, man liest oft davon. Aber inzwischen sind die Tierchen wieder weg. Gegen Spinnmilben hilft hohe Luftfeuchtigkeit und so habe ich den Pflanzen ein paar Tage lang einen Gefrierbeutel übergestülpt, um so Gewächshausatmosphäre zu schaffen. Seit einigen Tagen stehen die Pflanzen draußen und ich vermute, dass sie bald blühen. Dann gibt es wieder neue Bilder...

Kartoffeltonne... Wohin mit bereits gekeimten Kartoffeln?

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Im Frühjahr habe ich zwei alte, am Boden kaputte Regentonnen mit Ästen und Komposterde gefüllt und als Hochbeete aufgestellt. In der einen wachsen Kartoffeln, in der anderen habe ich einige Gurken und eine Honigmelone gepflanzt. An den Rändern sollte eigentlich bei beiden Tonnen Kapuzinerkresse über den Rand ragen, aber die Kartoffeltonne ist so stark bewachsen, dass das nicht mehr geht. Die Kartoffeln habe ich aus einfachen Kartoffeln aus der Gemüseabteilung im Supermarkt gezogen. Sie waren im Küchenschrank gekeimt und zwar so stark, dass man sie ohnehin nicht mehr hätte essen können. Also habe ich sie in die Tonne gepflanzt und wie man sieht, funktioniert es sehr gut. Ich habe mittlerweile weitere Kartoffeln in Eimer gepflanzt.