Dienstag, 12. April 2016

Kräuter für den Sommer und die Küche

Vor kurzem bekam ich ein Paket mit Kräutersamen von der Firma Sperli. Da ich in diesem Jahr mehr Kräuter anpflanzen möchte als bisher, ging es auch gleich los mit der Anzucht. In meinem Paket waren Komplett-Anzuchtsets mit torffreiem Kokossubstrat. Die Kokosfasern sind im Set in gepresster Form und werden mit Wasser zu einem Substrat, in das man direkt säen kann.


Diese Art von Komplett-Sets habe ich in den letzten Wochen schon einige Male gesehen. Praktisch sind sie auf jeden Fall. Die Anzucht geht damit schnell. Solch eine Tüte aufzufalten, das Substrat, das zunächst ja ein flacher Tab ist, hineinzulegen und Wasser hinzuzugeben, ist in Minuten erledigt. Schnell hat man Substrat, in das man säen kann. Und da man keine Erde in Töpfe füllen muss, gibt es auch keinen Schmutz -gerade bei der Anzucht im Haus ein wichtiges Argument.



Ich verwende sonst auch oft Kokossubstrat zur Anzucht, dazu nutze ich oft die im Handel üblichen Kokosbriketts. Die sind auch praktisch, aber man hat dann einen Eimer voller Substrat und benötigt noch Töpfe für die Anzucht. Das ist ist bei Gurken, Zucchini und Tomaten praktisch, da ohnehin jede Pflanze ihr eigenes Gefäß braucht, aber bei Kräutern, die sowieso dicht in einem Topf stehen, kann man auch viele in einen Topf säen. Das ergibt dann quasi einen kleinen Kräuterbusch.


Letzte Woche habe ich die Kräuter ausgesät. Folgende Sorten sind dabei:
  • Petersilie "Gigante di Napoli"
  • Basilikum "Gecom"
  • Schnittlauch "Staro"
  • Dill "Delikat"
  • Majoran
Außerdem habe ich noch ein Set, das keine Kräuter, sondern Teddysonnenblumen enthält.

Da es bei uns in Berlin der Frühling noch nicht so wirklich angekommen ist, habe ich die Anzuchttöpfe oder eher - Tüten im Haus aufgestellt. Nach ungefähr 5 Tagen legten nun Schnittlauch und Dill los mit dem Keimen, auch bei der Petersilie sieht man erste zarte Blättchen.


Schade finde ich, dass ich den Sets keine Pflanzenstecker dabei sind. So wusste ich schon direkt nach dem Aufstellen der ganzen Töpfe, die ja alle gleich aussehen, nicht mehr. was nun in welchem Topf ist. Aber man erkennt es ja, wenn die Pflanzen dann gewachsen sind.

Die Anzuchttöpfe können auch rund ums Jahr im Haus genutzt werden, man kann also damit auch in der Küche immer einen Kräutervorrat aufstellen. Obwohl wir ja einen Garten haben, finde ich solche Töpfe für die Küche oder den Balkon praktisch, denn man geht ja, wenn man gerade am Kochen ist, nicht immer noch einmal nach draußen, um Kräuter zu pflücken.

Die Tüten sehen recht attraktiv aus und es liegt keine Erde herum, allerdings haben sie auch keine Drainage, ich würde sie also nicht mit normaler Blumenerde befüllen.

Mittwoch, 30. März 2016

Krokusse und Hyazinthen - der Frühling startet durch

Der Frühling kommt und die Krokusse stehen in voller Blüte. Inzwischen blühen auch die Hyazinthen, sowohl die unscheinbaren blauen Traubenhyazinthen also auch die großen, pinkfarbenen Artgenossen. Auch die Anemonen schauen bereits aus der Erde. Und in Kürze werden auch die Tulpen loslegen - wobei ich vermute, dass ich einen Teil der Tulpen dieses Jahr mal ausgraben und neu setzen muss. Einige haben keine Blütenansätze und ich vermute, sie sitzen mittlerweile zu tief in der Erde.

So weit man es bis jetzt sagen kann, haben alle Pflanzen den Winter gut überstanden. Es war auch ein recht milder Winter, wir hatten nur an wenigen Tagen im Januar unter -10° Grad. Die Hortensien treiben aus genau wie die Rosen. Die habe ich bereits mutig wieder "abgehäufelt". Der Rhabarber wächst und auch der Schnittlauch ist zu sehen.

Ich habe einige neue Pflanzen bereits gepflanzt, darunter ein Mirabellenbaum sowie ein weiterer Johannisbeerstrauch. Der vom letzten Jahr wächst auch schon. Mal sehen.

Auch mit der Rasenpflege ging es schon los. Es ist unheimlich viel Moos im Rasen, das ich nun Stück für Stück mit einem Handvertikutierer (dem Vertikutier Boy von Gardena) heraushole. Es ist sehr effektiv, aber man kommt auch nur langsam voran. Vermutlich muss ich mir doch noch einen leistungsstarken, motorbetriebenen Vertikutierer besorgen.








Montag, 8. Februar 2016

Der Frühling kommt...

Die ersten Schneeglöckchen blühen und einen Zitronenfalter habe ich auch schon gesehen.

Dann ist die Winterpause im Garten wohl in absehbarer Zeit vorbei und ich werde bald damit beginnen, Gemüse auf der Fensterbank zu ziehen.


Dienstag, 12. Januar 2016

Wintereinbruch

Im Winter gibt es meist nicht viel zu berichten aus dem Garten. Alles ruht, nichts wächst so wirklich - sieht man von den Tulpen und Narzissen ab, die wegen des sehr milden Dezembers bereits recht weit aus der Erde geschaut haben - und hoffentlich die Temperaturen bis -10°C in der letzten Woche gut überstanden haben.  Zum Glück hatte ich im Herbst die Rosen angehäufelt...

Letzte Woche hat es dann geschneit und alles sah kurzzeitig so aus...








Apropos Rosen anhäufeln... wenn irgendjemand Lehm gebrauchen kann, für Rosen ist Lehm ja gut geeignet, dann bitte melden. Wir haben einen ganzen Erdhaufen mit Lehm abzugeben...

Montag, 23. November 2015

Die letzten Rosen 2015

Gestern hat es erstmals hier in Berlin geschneit und somit ist nun die Gartensaison wohl definitiv vorbei. Wir haben die Rosen angehäufelt und in den Staudenbeeten schon vieles heruntergeschnitten. Falls es noch einmal wärmere Tage geben sollte, werden ich mit dem Vorbereiten von Hügelbeeten bereits beginnen.

Die letzten Rosen habe ich abgeschnitten. In der Vase sind sie tatsächlich noch richtig aufgeblüht.


Mittwoch, 11. November 2015

Schilf-Tonne

Braucht noch jemand ein Argument gegen Schilfhecken im Garten? Schilf wächst total schnell, raschelt im Sommer auch toll im Wind, aber im Herbst kommt dann das hier auf einen zu:

Es verrottet auch nur ganz langsam. Deshalb landet es nicht auf dem Kompost.

Man könnte es auch bis zum Frühjahr stehen lassen, dann lässt der Herbstwind aber alles durch die Gegend fliegen, die Nachbarn freuen sich darüber nur bedingt...


Sonntag, 18. Oktober 2015

Es wird Winter, die Schnecken graben sich ein....

Die Beete sind weitgehend abgeräumt. Nur der Rotkohl ist noch da. Und eigentlich blühte auch die Kapuzinerkresse noch so schön, dass ich sie noch nicht aus dem Beet holen wollte.

Aber der erste Nachtfrost hat sich dann diese Woche dahingerafft:



Und ich fand einige Schnecken im Gemüsebeet. Sie scheinen sich im Herbst förmlich einzugraben. Ich habe sie natürlich entfernt und gleich nach Artgenossen gesucht. Denn aus dem letzten Jahr weiß ich, dass Absammeln das einzige ist, was wirklich hilft, um die Schneckenpopulation zu verkleinern. Also, ruhig noch einmal alles absuchen und Schnecken jagen.




Bienchen

 Wir haben erstmals in diesem Jahr eine Blumenwiese für die Bienen angelegt. Es blüht alles mögliche und vor allem sehr viele Kornblumen.