Der Herbst ist da. Nachdem der September sehr warm war, ist es nun sehr schnell ziemlich kalt geworden. Wir haben nun das letzte Mal für dieses Jahr den Rasen gemäht und ich habe damit begonnen, in den Staudenbeeten aufzuräumen. Immerhin wächst auch das Unkraut nicht mehr so schnell, so bleiben die Ergebnisse des Unkrautzupfens länger sichtbar.
Momentan blühen die letzten Rosen. Das hier ist eine meiner Lieblingsrosen, sie sieht toll aus und duftet auch phantastisch, leider weiß ich nicht, wie sie heißt. Wir haben sie schon sehr lange, sie stand dort schon, bevor wir den Garten übernommen haben.
Der Rosendünger, den ich im Frühjahr genutzt habe, hat übrigens diesen Sommer hervorragend gewirkt. Die Blätter aller Rosen waren gesünder als sonst und es gab insgesamt deutlich mehr Blüten. Also, im nächsten Frühjahr gibt es den wieder.
Dienstag, 11. Oktober 2016
Donnerstag, 25. August 2016
Kürbicchini oder Zuccübis, was ist das?
Dieses Jahr war bei uns kein gutes Zucchini-und Kürbisjahr. Bei der Anzucht im Mai hatten wir eigentlich, wie immer, sehr viele Pflanzen und ich habe auch versucht, sie so gut wie möglich vor Schnecken zu schützen. Ich habe Salathauben drübergestülpt, Kaffeesatz gestreut, irgendwann aus Verzweiflung sogar Schneckenkorn. Genutzt hat das alles nichts.
Übrig sind zwei Pflanzen, von denen ich nicht weiß, ob es sich um Kürbis oder eine ungewöhnlich runde Zucchini handelt. Die ersten Früchte wurden, natürlich!, auch direkt von Schnecken angefressen, aber eine Frucht ist nun schon recht groß und liegt vorsichtshalber zum Wachsen auf einer alten Gartenbank.
Aber was ist das? Es ist rund wie ein Kürbis, die Farbe spricht auf für Kürbis, aber das Muster für Zucchini.
Übrig sind zwei Pflanzen, von denen ich nicht weiß, ob es sich um Kürbis oder eine ungewöhnlich runde Zucchini handelt. Die ersten Früchte wurden, natürlich!, auch direkt von Schnecken angefressen, aber eine Frucht ist nun schon recht groß und liegt vorsichtshalber zum Wachsen auf einer alten Gartenbank.
Aber was ist das? Es ist rund wie ein Kürbis, die Farbe spricht auf für Kürbis, aber das Muster für Zucchini.
Freitag, 29. Juli 2016
Lila-rote Ernte...
Momentan kann man fast täglich etwas ernten... Vor ein paar Wochen gab es schon erste, riesige Kohlrabi und Erdbeeren, nun aber ist die Zeit, in der richtig viel geerntet werden kann. Und dieses Jahr ist bei uns vieles lila oder zumindest rot...
Da wären zum einen dieses lilafarbenen Bohnen. Ich habe das Saatgut letztes Jahr in Polen gekauft, es gibt diese Bohnen aber auch bei uns. Sie heißen Blauhilde. Es gibt sie als Busch- und als Stangenbohnen, wir haben die erste Variante. Beim Kochen werden sie grün und unterscheiden sich dann nicht mehr von den klassischen Bohnen. Mit auf dem Bild: die erste Möhre des Jahres.
Diese Kartoffeln sollten eigentlich eher lila sein... Sind aber doch mehr rot-pink. Aber das macht nichts. Sie sind dafür sehr lecker, haben eine ganz dünne Schale und sehen optisch einfach viel schöner aus als eine "normale" Kartoffel.
Und unser Zwetschgenbaum trägt reichlich. Nachdem er im letzten Jahr eine Weile lang aussah, als ging es ihm nicht gut, es tropfte eine Art Harz herab, geht es dem Baum nun offenbar wieder gut. Wir haben bereits mehrere Kilo geerntet und der Baum hängt noch immer voller Früchte.
Die ersten Tomaten sind nun auch reif. Schon optisch sehen sie röter und besser aus als die aus dem Supermarkt.
Und ein kurzer Rückblick auf die Erdbeer-Ernte... Auch wenn viele Erdbeeren leider Kellerasseln zum Opfer fielen, gab es doch einige tolle große Früchte wie diese:
Da wären zum einen dieses lilafarbenen Bohnen. Ich habe das Saatgut letztes Jahr in Polen gekauft, es gibt diese Bohnen aber auch bei uns. Sie heißen Blauhilde. Es gibt sie als Busch- und als Stangenbohnen, wir haben die erste Variante. Beim Kochen werden sie grün und unterscheiden sich dann nicht mehr von den klassischen Bohnen. Mit auf dem Bild: die erste Möhre des Jahres.
Diese Kartoffeln sollten eigentlich eher lila sein... Sind aber doch mehr rot-pink. Aber das macht nichts. Sie sind dafür sehr lecker, haben eine ganz dünne Schale und sehen optisch einfach viel schöner aus als eine "normale" Kartoffel.
Und unser Zwetschgenbaum trägt reichlich. Nachdem er im letzten Jahr eine Weile lang aussah, als ging es ihm nicht gut, es tropfte eine Art Harz herab, geht es dem Baum nun offenbar wieder gut. Wir haben bereits mehrere Kilo geerntet und der Baum hängt noch immer voller Früchte.
Die ersten Tomaten sind nun auch reif. Schon optisch sehen sie röter und besser aus als die aus dem Supermarkt.
Und ein kurzer Rückblick auf die Erdbeer-Ernte... Auch wenn viele Erdbeeren leider Kellerasseln zum Opfer fielen, gab es doch einige tolle große Früchte wie diese:
Montag, 25. Juli 2016
Rosen-Zeit...
Die Rosen-Saison ist im vollen Gange und auch bei uns blühe gerade viele Rosen, manche sind auch schon verblüht und wir warten auf weitere Blüten.
Dieses Jahr habe ich im Frühjahr erstmals die Rosen gedüngt und zwar mit einem Langzeit-Dünger. Das war ein voller Erfolg. In Sachen Blattgesundheit und Blütenmenge hat sich viel getan.
Nur die Gloria Dei hat, wie immer, Sternrußtau. Die betroffenen Blätter haben wir entfernt und im Müll entsorgt. Aber diese Rosensorte soll auch anfällig sein. Geblüht hat sie trotzdem.
Allen anderen Rosen geht es gut. Die Aspririn hat riesige Blütendolden gebildet, die richtig schwer waren und eine Stütze brauchten.
Die Black Baccara hat dieses Jahr erstmals mehr als nur eine Blüte.
Die Fairy-Bodendeckerrosen haben wie jedes Jahr hunderte Blüten.
Die Orient Express ist, wie jedes Jahr, eine der schönsten Rosen in unserem Vorgarten.
Fishermen´s Friend, der Neuzugang aus dem letzten Herbst, hat auch geblüht.
Einen Neuzugang haben wir auch, die Rhapsody in Blue habe ich bestellt, nachdem ich sie in einigen Nachbargärten gesehen habe. Ich habe sie bei Kordes gekauft und war begeistert von der guten Verpackung (jede Menge Stroh, so dass die Rose sehr weich gepolstert war). Nach wenigen Wochen kam schon die erste Blüte. Ich vermute, nun wird die Rose aber erstmal wachsen.
Mein Steckling der Rambler-Rose Bobby James hat geblüht und nun erklimmt er in einer beachtlichen Geschwindigkeit den hässlichen Schuppen. Sehr gut, genau das war der Plan...
Und natürlich blühen noch einige namenslose Rosen bei uns...die Namen kenne ich nicht, da diese Rosen bereits bei der Übernahme des Gartens da waren und kein Namensschild hatten...
Dieses Jahr habe ich im Frühjahr erstmals die Rosen gedüngt und zwar mit einem Langzeit-Dünger. Das war ein voller Erfolg. In Sachen Blattgesundheit und Blütenmenge hat sich viel getan.
Nur die Gloria Dei hat, wie immer, Sternrußtau. Die betroffenen Blätter haben wir entfernt und im Müll entsorgt. Aber diese Rosensorte soll auch anfällig sein. Geblüht hat sie trotzdem.
Allen anderen Rosen geht es gut. Die Aspririn hat riesige Blütendolden gebildet, die richtig schwer waren und eine Stütze brauchten.
Die Black Baccara hat dieses Jahr erstmals mehr als nur eine Blüte.
Die Fairy-Bodendeckerrosen haben wie jedes Jahr hunderte Blüten.
Die Orient Express ist, wie jedes Jahr, eine der schönsten Rosen in unserem Vorgarten.
Fishermen´s Friend, der Neuzugang aus dem letzten Herbst, hat auch geblüht.
Einen Neuzugang haben wir auch, die Rhapsody in Blue habe ich bestellt, nachdem ich sie in einigen Nachbargärten gesehen habe. Ich habe sie bei Kordes gekauft und war begeistert von der guten Verpackung (jede Menge Stroh, so dass die Rose sehr weich gepolstert war). Nach wenigen Wochen kam schon die erste Blüte. Ich vermute, nun wird die Rose aber erstmal wachsen.
Mein Steckling der Rambler-Rose Bobby James hat geblüht und nun erklimmt er in einer beachtlichen Geschwindigkeit den hässlichen Schuppen. Sehr gut, genau das war der Plan...
Und natürlich blühen noch einige namenslose Rosen bei uns...die Namen kenne ich nicht, da diese Rosen bereits bei der Übernahme des Gartens da waren und kein Namensschild hatten...
Montag, 27. Juni 2016
Der nächste Versuch: Kräuterseitlinge selbst anbauen
Nachdem unser ersten Pilzanbau-Versuch vor einigen Jahren nicht wirklich von Erfolg gekrönt war, die Ernte einfach viel zu gering war, habe ich noch einen neuen Anlauf gestartet. Diesmal lief und läuft es ganz hervorragend.
Vor zwei Jahren kam der Gedanke auf, ob man nicht auf Pilze selbst anbauen könnte. Ich habe mich im Internet informiert, ein Buch für die Pilzzucht in Haus und Garten gekauft und war danach auch nicht schlauer. Es fielen komplizierte Begriffe wie "Pilzbrut", "Unterlage", "beimpfen" und vieles mehr. Zudem gab es enorm widersprüchliche Angaben zum Standort und Anbauort.
Mein erster Versuch, Kräuterseitlinge anzubauen, lief daher relativ schief. Ich hatte Pilzbrut gekauft und gelesen, man solle sie auf Stroh anbauen, dazu bräuchten sie Licht. Zur Luftfeuchtigkeit gab es ganz unterschiedliche Angaben. Nirgendwo fand ich Angaben, was ich genau tun muss, was für Stroh und überhaupt.
Kurz gesagt: Stroh im Baumarkt in der Tierabteilung kaufen, alles in eine große Zinkwanne und die Pilzbrut überall hineinplatzieren war der falsche Weg! Es wuchsen zwar 3-4 große Pilze heran, aber danach kam nichts nennenswertes mehr. Von irgendwelchen Erntewellen oder gar einer nennenswerte Ausbeute für die 16 Euro, die ich für die Pilzbrut bezahlt hatte, wollte ich mal gar nicht reden.
Eine Freundin ermunterte mich, es noch einmal zu versuchen, indem sie beharrlich immer wieder nach unserem Pilzanbau fragte. Also gut... Ich habe noch einmal etwas gekauft, aber diesmal ein fertiges Anbauset. Es wurde binnen 2 Tagen geliefert und sah einfach nur aus wie ein großer weißer Klotz in einer Tüte. Man sollte die Pilzbrut recht schnell dann auch anbauen, also, wenn Ihr es nachmachen wollt, legt dann auch direkt los. Es geht zu jeder Jahreszeit.
Die Tüte habe ich oben aufgeschnitten, so dass der halbe Klotz freiliegt. Und dann habe ich es leicht gewässert und in den Keller gestellt bei 10-15 Grad, 90% Luftfeuchtigkeit, dunkel. So stand es diesmal auch in der Anleitung.
Wer keine 90% Luftfeuchtigkeit hat, kann für ein paar Euro einen Anzuchtbeutel mitbestellen, im Prinzip eine große Tüte und eine dünne Schaumstoffmatte, die man nass macht - das ergibt eine Art Minigewächshaus.
Wer keine 90% Luftfeuchtigkeit hat, kann für ein paar Euro einen Anzuchtbeutel mitbestellen, im Prinzip eine große Tüte und eine dünne Schaumstoffmatte, die man nass macht - das ergibt eine Art Minigewächshaus.
Und was soll ich sagen: es ging innerhalb von Tagen los mit dem Pilzwachstum. Nach 3-4 Tagen sah man, dass sich etwas tut. Die Fotos sind im Abstand von jeweils 2-3 Tagen entstanden. Nach 2 Wochen dann die erste Ernte, ca. 500 g brachten die 5 Pilze auf die Waage. Und es kommen noch jede Menge weitere Pilze nach. Irgendwann muss man dann unten auch die Folie entfernen und dann wachsen auch dort noch Pilze.
Ich werde berichten, wie viele Kilo es insgesamt wurden. Das Anzuchtset hat 20,90 Euro gekostet und ich habe es bei Pilzanzuchtshop bestellt.
Hier ein paar Bilder.
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| 18.Juni, 2 Tage nach Aufstellen im Keller |
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| Ebefalls am 18.Juni |
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| 20.Juni |
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| 26.Juni |
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| Größenvergleich |
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| Die erste Ernte, Gewicht: etwas über 500 g |
Dienstag, 14. Juni 2016
Erstbezug im Insektenhotel
Unser Insektenhotel hat die ersten Bewohner. Es ist ein ganz einfaches Hotel aus dem Baumarkt. Ich habe bereits gelesen, dass die eigentlich nicht so gut seien und oft leer bleiben würden, aber für gerade einmal 7 Euro wollte ich es zumindest ausprobieren. Zudem beziehen die Solitärbienen bei uns sogar den Holztisch im Garten, daher war ich optimistisch, dass sie auch das Hotel annehmen werden.
Und siehe da, schon mehrere Kammern sind besetzt, eine Biene konnte ich sogar direkt beim Bauen entdecken.
Und siehe da, schon mehrere Kammern sind besetzt, eine Biene konnte ich sogar direkt beim Bauen entdecken.
Montag, 6. Juni 2016
Rambler-Rosensteckling - 2 Jahre danach
Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, mein Glück mit Rosenstecklingen zu versuchen. Unter anderem habe ich auch einige abgeschnittene Zweige der Ramblerrose Bobby James in die Erde gesteckt. Ich war skeptisch, da die Triebe sehr weich waren und nicht der klassischen Stecklinge, ob es überhaupt etwas werden könnte.
Aber es ist etwas geworden und das sogar sehr erfolgreich. Die Anwachsrate lag bei etwa 70%, was ich überdurchschnittlich gut finde für Rosenstecklinge. Einige habe ich schon verschenkt, ein paar Stecklinge habe ich noch. Unter anderem diesen hier, der nun zahlreiche Knospen hat:
Aber es ist etwas geworden und das sogar sehr erfolgreich. Die Anwachsrate lag bei etwa 70%, was ich überdurchschnittlich gut finde für Rosenstecklinge. Einige habe ich schon verschenkt, ein paar Stecklinge habe ich noch. Unter anderem diesen hier, der nun zahlreiche Knospen hat:
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Bienchen
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